Roger Wardin

Biographie
1971Geboren in Berlin
1991 – 1993
Abitur, Arbeit als Bühnenmaler (Deutsche Oper Berlin)
1993 – 1996
Studium Bildende Kunst an der staatlichen Hochschule der Künste/Städelschule Frankfurt a. M., bei Prof. Jörg Immendorff
1995
Glasgow School of Art
1996
Wechsel an die Kunstakademie Düsseldorf mit Prof. Jörg Immendorff
1997 – 2000
Wechsel an die Universität der Künste Berlin
2000
Absolvent (Fachbereich bildende Kunst) Universität der Künste Berlin
2001
Meisterschüler Universität der Künste Berlin
Stipendien/Kunstpreise
2006Stipendium Columbus Art Foundation
2005
Kunstpreis d. Stadt Güstrow (Auswahlausstellung) · Kunstpreis Röher, Parkklinik, Eschweiler (Auswahlausstellung)
2004
Stipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin
2003
Stipendium Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Ahrenshoop
1995
Erasmus Stipendium
Projekte
1999 – 2001Mitbegründer/Organisation/Kurator des Kunstraum G7, Berlin
Ausstellungen (Auswahl)
1996»Malerei im Zeitalter elektronischer Bildwelten«, Frankfurter Städelschule / Klasse Immendorff
1998
»Malerei I & II«, Galerie Rudolph, Berlin
1999
»Reversion des Sichtbaren«, Galerie Rudolph, Berlin · »Reset«, Johanneshöfe, Berlin
2000
»genre painting«, Johanneshöfe, Berlin
2001
»Malerei Architektonisch«, Stiftung Starke, Berlin
»Druckgrafikedition«, Atelier Mogull, Berlin mit Michel Majerus, Anselm Reyle, F. Ackermann, Thomas Scheibitz, Dirk Skreber
»Wandmalerei«, Berlin, kuratiert von Jenny Rosemeyer · »Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel«, 2yK Galerie, Berlin
2002
»Der goldene Schnitt«, Atelier Jörg Immendorff, görls, Mainz · »groupshow«, Pavillion Unterneustadt, Kassel
2003
»dis positiv«, Staatsbank Berlin · »Kunstprojekt v. Richard Jochum«, neuesdeutschland, Berlin
2004
Stipendiaten d. Karl Hofer Gesellschaft, Haus am Kleistpark, Berlin · Galerie turboplex, Berlin
»Wardin / Johansen«, Stiftung Kulturfonds, Künstlerhaus Ahrenshoop
2005
»Roger Wardin«, Galerie Stefan Denninger, Berlin · Internationale Hollfelder Kunstausstellung, Beyreuth
»R. Wardin / Der gesamte Vorgang«, Galerie Capri, Berlin · Kunstpreis Röher Parklinik · Kunstpreis der Stadt Güstrow
2006
»Roger Wardin, The Path to the Black Lodge«, Galerie Börgmann, Kevelaer
Stipendiaten der Karl Hofer Gesellschaft, Galerie am Körnerpark, Berlin · »Let’s Rock« Galerie Stefan Denninger, Berlin
»Planspiel/Nachspiel« Atelierhaus Panzerhalle, Potsdam · »303 in Digitation« Galerie Börgmann, Kevelaer
»Braun – vorwärts zur Realität« Galerie Ballhaus Ost, Berlin · »The Path to the black Lodge« Galerie Boergmann, Kevelaer
Tease Art Fair Cologne
Text zur Arbeit
Verlassene Gebäude, die dem Verfall ausgesetzt sind: ein Haus am Wasser, eine Tankstelle oder eine Hütte im Wald. Das sind die Motive, die Roger Wardin auf die Leinwand überträgt. Als Vorlage benutzt er zumeist Stills aus Filmen von David Lynch. Ähnlich rätselhaft und unheimlich wie die Werke des Kultregisseurs wirken die Bilder des Berliner Künstlers. Nicht nur die verlassenen und leeren Stätten menschlicher Zivilisation suggerieren dies. Merkwürdige Lichtverhältnisse liegen vor. Roger Wardin tauscht Negativ- mit Positivform, aus hell wird dunkel, aus Tag wird Nacht. Nahezu gespenstisch mutet die Szenerie an, die vor einen diffusen Hintergrund aus verwischenden und zerlaufenden Formen und Strukturen gesetzt ist. [B.K.]













